Donnerstag, 30. Oktober 2014

Das gewaltig gewachsene sprachbildliche Differenzierungspotenzial


Obertöne als Gleichnis

Als man in der Musik die Obertöne entdeckte, nahm die Möglichkeit, individuelle Tonklänge zu bilden, schier unbegrenzt zu. Warum? Weil von da an auf alle Töne verschiedene Obertöne zur Ton-Farbgestaltung "draufgesetzt" werden konnten. 


In der sprachbildlichen Welt 

gab es in der neueren Zeit eine ähnliche Entdeckung - allerdings noch kaum in Gänze erkannt: Hier treten an die Stelle der Obertöne die *wechselnden Kontexte*, so dass die sprachlichen Bilder jedes mal, etwas anderes bedeuten. In der sprachbildlichen Welt entsteht dadurch ein sich sprunghaft vergrößerndes methodisches Differenzierungspotential.

Wie ein neuer Kontinent

Die sprachbildliche Welt ist auf diese Weise zu einer Art "Neuen Welt" (Amerika) geworden. Wahrscheinlich war es Sigmund Freud (Columbus), der den Weg hierhin gefunden hatte, auch wenn wie zufällig und erst mal ohne genauere Vorstellung von dem was am Ende tatsächlich daraus entstehen sollte.

Abschütteln des Kolonialen

Auf diesem neuen Terrain sollte es mit Blick auf die Zukunft gelten, alles "Koloniale" abzuschütteln und neue, vorbildhafte Formen der Organisation auszuprobieren. Und natürlich müsste hin zu diesem Kontinent auch eine gut funktionierende "Schiffahrtslinie" aufgebaut werden. :)

Autor: Werner Mikus

Bildquelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/28/Mitobertoenen.gif


Sonntag, 26. Oktober 2014

Sprachbildliche Macht

Ein "Apropos"-Beitrag

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Kontext: Auf der facebook-Seite "Lust auf Reimen" habe ich einen kleinen Vers abgesetzt, den ich vor dem schnellen Untergehen im facebookstream retten möchte:




Die Sprache ist ein Instrument,
Das Vieles, nur nicht Gnade kennt; 

Am Liebsten spiel ich mit ihr rum
Allein und ohne Publikum.


Werner Mikus


Bildquelle: http://gutezitate.com/zitate-bilder/zitat-es-ist-unmoglich-die-menschen-zu-kennen-ohne-die-macht-der-worte-zu-kennen-sigmund-freud-153184.jpg

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Sprachliche Bilder als Gemeingut entwickeln


Ein "Apropos"-Beitrag

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Kontext: In der facebook-gruppe Psychologie des 21ten Jahrhunderts  hatte ich auf Jeremy Rifkin hingewiesen, der in seinem Buch "Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft" auf die Bedeutung des Gemeingutes für unsere Zukunft hinweist. Ich denke, dass die Ressource unserer sprachlichen Bilderwelt in einem Punkt überraschend vergleichbar ist mit der Ressource eines z.B. elektromagnetischen Raumes, der um uns herum ist: Sie wird zu einem unheimlichen Reichtum, (wie in der neueren Wellennutzungstechnik) weil wir verstehen, mit dieser Quelle auf einer extrem expandierenden Weise, etwas anzufangen. Das Gemeingut sprachliche Bilderwelt verlangt nach einer Behandlung die sich nicht mehr an dem Muster Eigentum und Besitztum orientiert. In diesem Sinne wollte ich den Leser neugierig machen.



In der Welt der sprachlichen Bilder

geht es um ein Gut, was der Mensch für seine Interessen einsetzen kann, als ein mächtiges Medium. Was das aber genau bedeutet, wird erst heute richtig deutlich; Nachdem wir nämlich Methoden entwickelt haben, die es uns erlauben, auch äußerst komplexe seelische Zusammenhänge (sowohl die kleinen, die uns meist zu nah sind, als auch die großformatigen, die uns meist zu fern sind) in Bildern und Gleichnissen nachzubilden und im gewünschten Sinne zu beeinflussen (Bildanalytische Psychologie). Die Psychoanalyse z.B. war hierzu ein erster wichtiger Anstoßgeber.


Was ich als wichtig heausstellen möchte: 


Es geht um ein Gemeingut!

Bis dahin... 

...hatte dieses "Gut" allerdings der "Verwaltungshoheit" der Kirche unterstanden: Sie bestimmte (oder setzte die Menschheit ins Bild) über das Was und Wie der Wirkungen und Geltungen im Umgang untereinander und im Umgang mit der "Schöpfung" im Ganzen.

Später 

traten dann die verschiedenen Wissenschaften (Bereichswissenschaften) auf den Plan und erhoben den Anspruch anstelle der Kirche Deutungs- und Definitionsmacht zu besitzen - wobei sie durch ein Herunterbrechen ihrer Sprachbilder auf "reine" Begriffe, zu einer kontextblinden Benutzung von Gleichnissen und Bildern beitrugen.

Mit einer Psychologie des 21. Jahrhunderts... 

(und das ist neu) explodieren allerdings unsere Möglichkeiten in Bildern und Gleichnissen methodisch kontrolliert und gezielt komplexeste Zusammenhänge zu beschreiben und sie auf diesem Wege auch aufs Vielfältigste nutzbar machen zu können.

Bildverwalter

Dieser Entwicklung stehen allerdings auch neue "BILDVERWALTER" entgegen. Da sind z.B. die mächtigen Ausbildungs-Vereine der Psychoanalyse mit ihrem festlegenden Bildern von einem Ödipus, Narzismus etc und da stehen Institutionen, wie die der Ärzte- und der Psychotherapeutenkammern (mit ihren fetstlegenden Bildern von Depression, Abhängigkeit, Melancholie krankheitswertigem Leid usw.). In beiden Gruppierungen werden Bildverhältnisse gerne wie ein Eigentum behandelt, das man lizensieren und wie eine Art von Ware auf einen (in diesem Falle heilkundlichen) oder auch berufsausbildenden Markt bringen kann.

Eine Bildanalytische Psychologie dagegen

will die Beschäftigung mit der Seele (Psyche in einem erweiterten Sinne) durchlässig machen für die Entwicklung auf eine Gesellschaft hin, die gleichsam monopolfrei mit dem GEMEINGUT einer BILDERWELT umzugehen weiß. Die sprachbildliche Welt muss von uns umsichtig kultiviert werden, damit NICHT bestimmte Bilder irgendwelche Zusammenhänge versklaven und sich unschuldig in den Dienst bestimmter Vereine (Institutionen oder Personen) stellen. 

Schritt für Schritt

muss eine solche, neue Organisationsform für das expandierende Medium "Gleichnis und Bild" entwickelt werden (die dazugehörenden Methoden einschließend), Es geht um eine Form, die dem Qualitäts-Merkmal eines Gemeingutes folgt. Das Psychosoziale Forum (Wissenschaftliche Gesellschaft für Bildanalytische Psychologie) wurde 1986 zu diesem Zwecke gergründet. Und es gibt hier bereits eine nunmehr beinah 30jährige Erfahrung darin, dieses Ziel gemeinschaftlich zu verfolgen. Hierbei stehen hilfreich auch Weiterbildungen eines neuen Typs zur Verfügung. Nicht zuletzt tragen auch sie zu einer Kontinuität der gemeinsamen Arbeit an der Kultivierung einer sprachbildlichen Wirklichkeit im Sinne eines Gemeingutes bei.

Autor: Werner Mikus

Ergänzend zum Thema: Die Entwicklung der Psychologie und die sprachlichen Bilder

Bildquelle: http://designyoutrust.com/wp-content/uploads/2013/01/Hear-me-calling-600x800.jpg

Sonntag, 19. Oktober 2014

Tatsache oder Projektion?

Ein "Apropos"-Beitrag

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Kontext: Während ich in einem facebook-Beitrag facebook-gruppe Psychologie des 21ten Jahrhunderts  Werbung dafür machte, in der Welt der sprachlichen Bilder ein Gemeingut zu sehen, dass wir uns nicht von einem eigentumsorientierten Kontrolldenken vermiesen lassen wollen, kam die klassische Frage auf, ob Bilder (Gleichnisse) nicht überhaupt immer nur Projektionen seien. Was kann als Tatsache gelten und was als eine "pure Einbildung"? Auf diese Frage muss man tatsächlich etwas gründlicher eingehen. Das habe ich in einem Kommentar versucht, den ich hier veröffentlichen möchte


Immer wieder taucht die Frage auf: Projektion oder Tatsache? 


Was ist eigentlich, wenn die Welt selbst ein allumfassendes Erfahrungen-Machen ist.
Ist dann unser Suchen nach einfachen Urheberschaften nicht einfach dumm und eitel. 


Alfred N. Whithehead (hier von Michael Hampe vorgetragen) vertritt im Folgenden eine solche Auffassung und ich bin mit ihm darin vollkommen einer Meinung. 

"Wir erleben die Schwere, wenn wir von einem Turm springen, und wir erleben Langeweile und Müdigkeit, bzw. Lust und Interesse, je nachdem welche Tätigkeiten wir verfolgen. Wie können wir wissen, was von beidem elementar und was ein abgeleitetes Phänomen ist? 
[also auch hier: reine PROJEKTION oder TATSACHE]

[...] Wenn unser Gehirn ausfällt, fällt unser Bewusstsein
aus, doch ob auch alle Strebungen und Bewertungen verschwinden, ist fraglich. Vor allem dann, wenn wir Leben von geringer neuraler Komplexität Betrachten, das vermutlich nicht bewusst ist. 

Wir brauchen ein Gehirn, um zu wissen, dass uns etwas öde
erscheint und dass wir einen Zweck verfolgen. Ebenso brauchen wir ein Gehirn,um zu WISSEN, dass unser Körper schwer ist und von der Erde
"angezogen" wird. Doch so wie wir davon ausgehen, dass es Schwere ohne ein Bewusstsein der Schwere gibt, sollen wir nach Whitehead davon ausgehen, dass es Bewertungen und Zwecksetzungen [AUCH] ohne ein Bewusstsein von ihnen gibt.


Bei Werten und Zwecken 

argumentieren die meisten von uns bewusstseinsidealisitisch:

Es soll sie Nur DA geben, wo es ein Wissen von ihnen gibt
.
Bei der Schwere oder den elekromagnetischen Kräften 

sind die meisten von uns Realisten:

es soll sie geben, ob wir von ihnen wissen oder nicht. [...]

Die meisten Phänomene der Subjektivität, vor allem Bewertungs- und Zwecksetzungsprozesse, sind nach Whitehead universal und fundamental für Wirklichkeit überhaupt. Lediglich ihre BESCHREIBUNG in Bewusstseinsvorgängen ist etwas, was an neuronale Komplexität, wie wir sie in unserem Gehirn finden, auf uns bisher nicht verständliche Weise gebunden ist. Aber das Streben nach Intensität und die Bewertung von anderem nach den Kriterien dieses Intensitätsstrebens ist nach Whitehead ein Kennzeichen von Wirklichkeit überhaupt. Die Wirklichkeit ist daher für Whitehead grundsätzlich EMOTIONAL verfasst."

Werner Mikus

Es gibt einen
weiteren Artikel auf diesem Blog, der sich mit Whitehead beschäftigt 

Literatur:
 [Michael Hampe, Alfred North Whitehead; Beck'sche Reihe, München 1998; S. 98f - Absätze und Hervorhebungen im Zitat sind von mir

über das folgende Link kann man in Michael Hampes Buch (via googlebooks) blättern und lesen.


Bildquelle: Strichzeichnung Werner Mikus


Freitag, 10. Oktober 2014

Die Liebe und das Bild

Von Egon Friedell stammt ein schöner Aprhorismus zu diesem Thema.
Er gab ihm die Überschrift:

Jupiter oder: Ars Amandi


"Wenn Jupiter liebte, so kam er als Stier, als Goldregen, als Singschwan oder als Wolke.
Und er wurde geliebt, denn die Frauen lieben die Stiere, die Goldregen, die Singschwäne und besonders die Wolken.
Aber niemals kam er als Jupiter..."

[eigener Kommentar]:
Wir suchen stets gesehen und geschätzt zu werden, als die Person, die wir sind oder GLAUBEN ZU SEIN (und da liegt das Problem). Jupiter hat da ein klügeres Konzept. Er gibt sich in verschiedenen Gestalten wirklich hin - und zwar "im Zeichen" der Liebe. Die Wirklichkeit liebt ihn dafür zurück. Und in einen Schurken verwandelte er sich dabei ebenso wenig, wie ihm seine Identität dabei etwa verloren ginge.

Werner Mikus

Quelle: Friedell, Egon (1878 - 1938)'
"Steinbruch, Vermischte Meinungen und Sprüche"
Verlag der Wiener Graphischen Werkstätte, Wien 1922 - Annemarie Kotab.

Bild: Strichzeichnung Werner Mikus

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Entwicklung im Spiegel der Geschichte

Bildanalytischer Appetizer Nr. 2

(Aus dem Archiv)

Entwicklung steht in der Geschichte unserer Kultur für drei verschiedene
Haltungen und Fragen an die Wirklichkeit.

(1) Entwicklung als Herausstellen von Sinn
(etwas deutlich machen, explizieren, offenlegen)

Im christlichen Zeitalter bis in den Umbruch der sogenannten Neuzeit hinein, sah man in einer Entwicklung die Offenbarungen eines göttlichen Planes. Wenn man die Natur beobachtete, las man im Buch der Natur, das von Gott geschrieben war. Entwickeln hieß, die Zielgerichtetheit der Sache herausstellen, seine Teleologie offenlegen. Für die richtige Lesart sorgten Priester und die lateinische Sprache, die nur für wenige zugängliche war. 

(2) Entwicklung als Funktionieren
(Entwicklung-in-sich)

In der Neuzeit und mit dem Aufkommen eines naturwissenschaftlichen Weltbildes
entstand ein neues und anderes Interesse an der Entwicklung. Die Frage nach dem Funktionieren rückte in den Vordergrund: Wie geht eines aus dem anderen hervor? Entwickeln hieß jetzt vor Allem: Ableiten aus dem, was jeweils vorangegangenen war und daraus wieder und sofort, also, als eine "Entwicklung in sich". Darwin ist ein Beispiel für die Aufregung und Bewegung, die mit dieser neuen Haltung und Fragestellung aufgekommen war. Die Welt suchte man wie ein Uhrwerk zu verstehen, das in seiner zwingenden Mechanik (und bei Kenntnis aller Determinanten natürlich) alles Zukünftige vorhersagbar macht. Die Aufspaltung in einen Schöpfer hinter den Dingen und einen Adressaten mittendrin war nicht mehr nötig: Auch ohne einen ersten "Beweger" konnte man sich vorstellen, die "Schöpfung" im Ganzen irgendwann rekonstruieren und beherrschen zu können.
Was von der alten Zeit geblieben war, ist die Institutionalisierung dieser Suche: An die Stelle der Kirche trat die Wissenschaft, an die Stelle der Priester das Expertentum, an die Stelle der lateinischen Schrift die höhere Mathematik.



(3) Entwicklung als Herstellen im Sinne eines Erfindens
(Entwickler sein)

Erst in den letzten 100 Jahren beginnt eine andere Frage zu dem gleichen Stichwort "Entwicklung" Interesse und Raum zu gewinnen. Unsere Jetzt-Zeit interessiert sich mehr und mehr für das Problem der Anfänge von Entwicklung - für das Herstellen im Sinne eines Erfindens. Man möchte wissen, wie etwas entsteht, ohne dass es schon da war. Wie kommt ein Anfang zustande, wenn er aus dem Vorangegangenen nicht abzuleiten ist?

Die Frage lautet überspitzt:
Wie entsteht etwas aus dem Nichts? 
Wie muss das Nichts verstanden werden, damit etwas aus ihm entstehen kann? Zur Beantwortung dieser Frage kann die Bildanalytische Psychologie beitragen: Bedeutungen sind der Inhalt bildhafter Zusammenhänge. Wenn eine Sache von ihrer Bedeutung her zugleich alles sein kann, dann ist dieselbe auch so offen wie ein Nichts. Ihr Alles meint dann auch ein Nichts. Das ist das Paradox von "Bedeutungen". Erst durch die Entschiedenheit einer Perspektive, welche ein ALLES auf irgendeine Endlichkeit herunterbricht, entsteht etwas Reales.

Beispiel:
Im Märchen vom Hans im Glück zeigt sich, wie ein Klumpen Gold ALLES ist und zugleich aber auch NICHTS, weil man einen Goldklumpen weder essen, noch reiten, noch als Kissen etwa nutzen kann - es zeigt sich aber auch, wie ein NICHTS nach dem Abwerfen des schweren Arbeitsgerätes (Mühlstein) auf einmal ALLES bedeuten kann.  
Was erkennen wir?
Aus dem "Alles und zugleich Nichts" kommen wir nicht heraus, wenn wir in einem inflationären Umtauschen versuchen diesen Tatbestand zu bestreiten (wie Hans es tut, der sich auf das jeweils Eingetauschte in keinem der Fälle wirklich einlässt). Das Märchen stellt den Zusammenhang als ein Dilemma dar.
Das Ganze kann aber auch anders laufen und dabei etwas *entstehen* lassen: Hans müsste sich nur einmal richtig einlassen: Mit der Perspektive 
eines Pferdebesitzers würde er z.B. Reiten lernen. Und das Potentielle könnte sich im Tatsächlichen treffen - frei nach der Devise (in diesem Fall auch ganz konkret): Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.
Die Bildanalytik könnte hier noch weiter referieren:
In den Naturwissenschaften wird die Frage nach dem Entstehen aus dem Nichts ebenfalls gestellt z.B. in der kosmologischen Abteilung der Physik: Hier wird die Meinung vertreten, dass die gesamte vorhandene Realität erst durch die Brechung einer Symmetrie existiert, welche bis dahin, die sich gegenseitig aufhebenden Verhältnisse in einem Nichts zusammenhalten konnte. Auch die Quantenphysik hat zu dem Thema Wichtiges beigetragen. So hat sie den Begriff des "absoluten Zufalls" eingeführt (ein Konzept, das Ereignissen Rechnung trägt, die keine individuelle Vorgeschichte haben, aber in ihrem Eintreten vorhersagbar sind). 

Bei diesen Beispielen aus der Wissenschaftsgemeinschaft soll es hier bleiben. Wir lernen nämlich aus dem Märchen vom Hans im Glück, dass ein Zuviel und ein inflationäres Wechseln von Beispiel zu Beispiel nicht aus besagtem Paradox herausführt: Der Anspruch eines "Alles" - wenn wir uns nicht darin verlieren wollen - zwingt uns vielmehr in die Endlichkeiten eines genaueren Einlassens. Dabei kann etwas entstehen. 

Autor: Werner Mikus

Bildadresse:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f3/Hubble_Ultra_Deep_Field_part_d.jpg