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Es werden Posts vom Mai, 2014 angezeigt.

Du musst es dreimal sagen

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Einem Kameraden hilft man. 
Einem Kollegen misstraut man. Mit 
einem Freunde ist man albern.
(Peter Bamm)
Strichzeichnung: Werner Mikus
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Mach ich mir ein BILD oder einen BEGRIFF von einer Sache
(Zwei Sprachbilder - statt Augen gegen Ohren)

Ein "Apropos"-Beitrag - geht auf einen Kommentar oder Beitrag in facebook zurück


Kontext: In einer fb-Diskussionsgruppe sprach sich jemand gegen abstrakte Begrifflichkeit aus. "Begriffe" sollten vielmehr "dem beweglichen Umgang mit den BILDERN DIENEN". Weil dieser Gedanke aber mit dem Satz: eingeführt wurde: "Sprache [sei] ein sehr GROBES INSTRUMENT", fürchtete ich, dass auf diesem Hintergrund eine andere Botschaft daraus werden könnte - mit dem Inhalt: Die visuellen Bilder - im Gegensatz zu den Begrifflichen - erlaubten grundsätzlich einen feineren Umgang mit der Wirklichkeit (Begriffe seien eben für das Gröbere - s.o. GROBES INSTRUMENT).  


Man kann sich einen BEGRIFF oder auch ein BILD von einer Sache machen. Das meint - wenn auch sprachbildlich verschieden, doch nah beieinander liegend, so ziemlich das Gleiche. Stellen wir uns vor, im Mittelpunkt…

Info zu Apropos-Beiträgen

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Bestimmte Beiträge sollen von den Standardbeiträgen unterscheidbar sein. und werden als "Apropos-Beiträge" gekennzeichnet (s.u.)

I Art dieser Beiträge
II Übersicht (Liste)  

I Apropos-Beiträge sind kleine, in sich abgeschlossene Kommentare oder auch direkte Postings in facebook, von denen wir glauben, dass sie vor dem Untergehen im Einerlei der fb-Meldungen gerettet werden sollen. Hier können sie nach einer leichten textlichen Überarbeitung und unter Hinweis auf den jeweiligen Kontext noch mal eine eigene Plattform erhalten.
IIListe der bisherigen "Apropos-Beiträge"
(6)
Sinnüberschuss und bewegte Bilder
Dirk Baecker über bewegte Bilder in Studien zur nächsten Gesellschaft
3. Juni 2014
(5)
Kultur will intensivieren - und kann sich darin auch verlieren
(Zur Präsenz des Themas Homosexualität)
1. Juni 2014


(4)
Mach ich mir ein Bild oder einen Begriff von einer Sache
(zwei Sprachlichbilder - statt Augen gegen Ohren
27. Mai 2014

(3)
König Ödipus
Die unerträgliche Offenheit von Entwicklung 27…
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König Ödipus
Die unerträgliche Offenheit von Entwicklung

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Kontext: Ein Link zu dem (via youtube, s.u., als Ganzes abspielbaren) Film Edipo Re (Regie: Pasolini). Camillo Schrimpf hatte diesen Link auf seiner eigenen facebook-Seite mit der folgenden Bemerkung gesetzt:  "Auf Leben und Tod in Griechenland. Warum der Ödipus sich so unbehaglich fühlte". Darauf antwortete ich mit folgendem Kommentar:
Über diesen Film freue ich mich schon seit vielen Jahren, seit ich ihn irgendwann im Fernsehen gesehen und aufgezeichnet habe. Er bringt ein Ödipus-Bild auf die Bühne, das uns besonders gut, einen sehr weit reichenden anderen Zusammenhang - neben dem, der uns durch die Psychoanalyse bekannt ist - vor Augen führt. Kann ich das aber in der Kürze hier erzählen? Ich versuch's:  Ein Leben mit "Orakeln" und der Sphinx
Der Film ZEIGT auf ein Grundproblem von Entwicklung: Der Mensch, der ja i…
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Dionysos als
Bild für ein umfassendes Gestaltungs-Prinzip

Ein "Apropos"-Beitrag - geht auf einen Kommentar oder Beitrag in facebook zurück

Kontext: In diesem Fall war es kein fremder Beitrag, sondern die Lektüre eines lange verschmähten Buches von (dem meinerseits bevorurteilten) Friedrich Georg Jünger über die Griechischen Mythen, die mir ein unerwartetes Vergnügen brachte. Das Gelesene passte sehr schön zu den Themen in der facebook-Gruppe "Psychologiedes 21ten Jahrunderts": Deshalb setzte ich den folgenden Beitrag hinein: 
Dionysos ist für mich das Bild für den (werdenden) Menschen des 21ten Jahrhunderts. In der alten griechischen Mythologie, bilden die Titanen den Kontrast zu dem was mit **Dionysos als Prinzip** verstanden werden will (nicht unbedingt in der nachsokratisch glattgezogenen Fassung, die im Allgemeinen unser heutiges Verständnis von diesen Mythen prägt) .
Ich möchte hier einen Text für sich sprechen lassen. Er ist von Friedrich Georg Jünger aus seinem We…
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Der Erwählte (von Thomas Mann)
Inzest als Metapher - mit neuem Blick aufs Seelische


Ein "Apropos"-Beitrag - geht auf einen Kommentar oder Beitrag in facebook zurück

Kontext: Die Bemerkung (von Camillo Schrimpf) "Ödipus Rex [sei] einfach der größte Sünder/Straftäter, den man sich denken kann. Tatsächlich [habe] die Angst vor INZEST biologische Gründe. Das Gesetz/die Moral [sei] "nur eine Art Überbau. Thomas Mann in der Novelle 'Der Erwählte' hatte schon diesen Gedanken: Gregorius ist der größte Sünder auf Erden: Ein Ödipus Rex. Und er endet auf dem Stuhl Petri (in Rom) als Papst".
Darauf entstand folgender Kommentar und jetzt "Apropos-Beitrag":

Der Erwählte von Thomas Mann... das trifft sich gut, das ist einer meiner Lieblingsromane. Der Inzest wird hier aus dem Koordinatensystem "Schuld" herausgelöst und für eine andere Beschreibung und Draufsicht freigemacht. Von hier aus fällt es leichter auf ein Seelisches zu schauen, das es im Grunde …