Sonntag, 26. Oktober 2014

Sprachbildliche Macht

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Kontext: Auf der facebook-Seite "Lust auf Reimen" habe ich einen kleinen Vers abgesetzt, den ich vor dem schnellen Untergehen im facebookstream retten möchte:




Die Sprache ist ein Instrument,
Das Vieles, nur nicht Gnade kennt; 

Am Liebsten spiel ich mit ihr rum
Allein und ohne Publikum.


Werner Mikus


Bildquelle: http://gutezitate.com/zitate-bilder/zitat-es-ist-unmoglich-die-menschen-zu-kennen-ohne-die-macht-der-worte-zu-kennen-sigmund-freud-153184.jpg

Kommentare:

  1. Ja! Und wie macht man nun eine Sprach-Bild-Gestalt, die sozial wirksam z.B. dem Antisemitismus entgegen steht?

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  2. Hallo Wolfgang,
    Gute Frage! Es gibt Worte, die schaffen statt Klärung Verwirrung. So ist es u.a. auch mit dem Wort Antisemtismus. Was damit alles markiert und in eine bestimmte Bewertung gebracht werden, sowie an unsäglichem Leiden aufgegriffen und wiederum in die Position eines Gegenangriffs gebracht werden kann, ist einfach unglaublich.

    Das "Machen" einer "Sprach-Bild-Gestalt", (dananch fragst Du ja), die sozial - ich will es mal so nennen: "segensreich" wirksam wird, ist nicht schwer zu beschreiben. Der erste Punkt, der zu beachten ist: Es geht nur in mehreren Schritten. Erster Schritt: Ein Blick auf Israel angesichts der Gazabombadierung diesen Jahre und zwar unter Berücksichtigung seiner besonderen Geschichte. Dabei tritt etwas Strukturelles heraus, was einen neuen Blick auf die wirksamen Ressentiments in diesem Konflikt eröffnet, einen Blick, der auch die Variante Antisemitismus in ein neues Licht rückt und helfen kann, Spielräume zu entwickeln, die zu anderen Bildern jenseits solcher Ressentiments am Ende hin führen.
    Hier auf dem Block habe ich hierzu einen Beitrag verfasst, der unter der Adresse zu finden ist: "Gaza Israel - verdrehte Welt.
    http://denkenimwandel.blogspot.de/2014/08/gaza-israel-verdrehte-welt.html

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